| Wachsende Sorgenfalten vor dem Gundelfingen-Spiel |
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[enton] Noch vor der Saison schwärmten die Gögginger Beobachter von einem endlich ausgeglichenen Rückraum, der auf jeder Position doppelt schlagkräftig besetzt schien. Vor dem kommenden Spiel gegen den TV Gundelfingen (Samtstag, 19.30 Uhr, Anton-Bezler-Halle) wachsen bei Coach Stephan Prihoda genau wegen diesen Positionen die Sorgenfalten, ihm gehen seine Rückraumspieler nach und nach aus.
Nach der rüden Attacke kurz vor Schluss in Ichenhausen gegen den im gesamten Saisonverlauf torgefährlichsten Gögginger Angreifer Fabian Listringhaus, der in dieser Woche leider operiert werden musste, kann Prihoda nunmehr nur noch drei Rückraumakteure für die drei vakanten Stellen in diesem Mannschaftsteil aufbieten. Damit lastet die gesamte Verantwortung auf der Achse Ranz/Kolbinger/Bauer, während die anderen Spieler in für sie ungewohnter Manier in die Presche springen müssen. Neben den nun Langzeitverletzten Schwendner (Kreuzbandriss), Listringhaus (Nasenbein- und Nasenscheidewandbruch) und Schwarz (Muskelbündelriss), fehlt zudem ein weiteres Mal Sven Bartsch (Hochzeitsreise). Die beiden rekonvaleszenten Samtleben und Espach haben während der Woche alles versucht, um wieder einmal auflaufen zu können. Trotz fehlender Spielpraxis und Schmerzen wollen beide unbedingt mithelfen, endlich wieder einmal in der eigenen Halle zu punkten. Prihoda hat also neben den drei Rückraumspielern noch zwei Linksaußen (Kamlah, Hofner), drei Rechtsaußen (Schnorr, Schafbuch, Espach) und drei Kreisläufer (Greving, Schmidt, Samtleben) zur Verfügung, um vor der heimischen Kulisse gegen einen direkten Tabellennachbarn bestehen zu können.
Gundelfingen hat sich nämlich in diesem Jahr von einem Abstiegskandidaten aus der Vorsaison, als man im letzten Spiel mit einem Sieg über Göggingen alles klar machte, zu einem Anwärter für einen Platz im Mittelfeld gemausert. Gerade einmal zwei Punkte trennen die Gäste von der Heimmannschaft, was ein Unterschätzen Seitens der Gögginger unbedingt verhindert dürfte. Gundelfingens Trainer Oliver Bleher hat sein Hauptaugenmerk auf spielerische Komponenten gelegt, was scheinbar der relativ jungen Mannschaft gut getan hat. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge (gegen Niederraunau und Haunstetten) will man sicher beim Tabellennachbarn beide Punkte entführen, denn es warten alles andere als leichte Aufgaben auf die Bleher-Truppe. Nach dem Auftritt in Göggingen geht es mit einem Mammutprogramm in die nächsten Spiele. Es folgen Bobingen, 1871 Augsburg, Aichach, Ichenhausen und Günzburg, in dieser Reihenfolge. Sollte man aus diesem Programm den einen oder anderen Punkt mitnehmen können, dann ist der Klassenerhalt in diesem Jahr sicherlich nicht in Gefahr.
Der TSV Göggingen versucht sich dagegen mit Biegen und Brechen in die Winterpause zu schleppen, um dann wiedererstarkt in die weiteren Begegnungen nach dem Jahreswechsel gehen zu können. Nach dem Spiel gegen Gundelfingen müssen die Schwarz-Roten in den beiden folgenden Wochen noch nach Friedberg und Gersthofen, ehe man in die herbeigesehnte Weihnachtspause entlassen ist. Die Mannschaft braucht dabei gerade im angeschlagenen Zustand die volle Unterstützung von den Rängen. Mit dem gewohnt ausgeprägten Kampfgeist sollte trotz aller Widrigkeiten ein Sieg möglich sein, den sich die heimischen Zuschauer auch redlich verdient haben. Der letzte Heimsieg datiert vom 24. September; wenn das kein Grund ist, endlich auch mal wieder in der Anton-Bezler-Halle feiern zu können… |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. November 2011 ) |


