| Spitzenspiel gegen Bobingen |
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[enton] Nach dem letztendlich unglücklichen Ausgleich nach Ablauf der regulären Spielzeit durch den VFL Günzburg im Heimspiel der Vorwoche, steht für den TSV Göggingen nun bereits das nächste Spitzenduell in der eigenen Anton-Bezler-Halle auf dem Programm. Mit dem TSV Bobingen kommt der bislang einzige verlustpunktfreie Ligakonkurrent nach Göggingen. Dabei ist nicht nur wegen des unumstrittenen Derbycharakters der Partie Vorfreude angesagt, sondern auch die Tabellenkonstellation, Erster gegen Zweiter, lässt auf eine hochinteressante Handballpartie hoffen.
Die Gäste aus Bobingen haben ein Spiel weniger als die Schwarz-Roten auf dem Konto und bislang alle vier Auftritte für sich entscheiden können. Letztes Wochenende besiegten die Singoldstädter den TSV Haunstetten II mit 33:30 in der eigenen Realschulturnhalle, nachdem man schon früh in der Begegnung die Weichen auf Erfolg gestellt hatte. In den Reihen der Bobinger bewegen sich weiterhin die seit nun mehr einigen Aufeinandertreffen bekannten Bastian Hetzer, Nico Mulyianto, sowie die beiden Gerstenberg-Brüder, die zusammen mit den weiteren „üblichen Verdächtigen“ auch in dieser Saison für große Torgefahr auf Seiten der Bobinger sorgen. Gerade das schnelle und flinke Gegenstoßverhalten im Zusammenspiel mit den immer wieder bestens aufgelegten Torhütern, birgt dabei große Gefahr für die Schwarz-Roten. Das Ziel an der Singold ist klar mit dem Aufstieg definiert, weshalb man natürlich nicht nur wegen der Nachbarschaftsrivalität die Punkte aus Göggingen entführen will. Bislang durchlebte man nach einigen Angaben in jeder Partie Höhen und Tiefen, sodass man nun in Göggingen endlich einmal sechzig konzentrierte Minuten aufs Parkett bringen möchte.
Eben dieses Vorhaben verfolgen auch die Hausherren, die ebenfalls in keiner bislang gespielten Partie über die gesamte Distanz hinweg konsequent zu Werke gegangen sind. Diese Schwächephasen, die sich vor allem in einer mangelnden Chancenauswertung manifestieren, will das Team von Trainer Stephan Prihoda gegen den Tabellenführer unbedingt abstellen. An einem mangelnden Einsatzwillen kann es ob der immer wieder egalisierten Rückstände sicher nicht liegen, dass man sich in den beiden letzten Heimspielen jeweils mit einem Punkt zufrieden geben musste. Gegen Bobingen muss Prihoda jedoch sicher auf Anton Espach verzichten, dessen Schulterverletzung sich als schwerwiegender als zunächst angenommen herausgestellt hatte. Zu allem Überfluss laboriert der zweite Linkshänder für die Rechtsaußenposition Dominik Schnorr an einer schweren Zerrung im Oberschenkel, davongetragen im Günzburg-Spiel, weshalb sein Einsatz bis dato fraglich erscheint. Im Rückraum sind Fabian Listringhaus und Andreas Schwendner angeschlagen, auch hier wird man sehen müssen wie sich ihre Blessuren entwickeln bzw. beheben lassen. So könnte es unter Umständen zu einem Comeback des nunmehr seit vielen Monaten rekonvaleszenten Linkshänders David Schafbuch kommen, der sich, wie es der Zufall will, im letzten Spiel gegen den TSV Bobingen das Kreuzband gerissen hatte. Ob Schafbuch nun wirklich eingesetzt werden kann, wird sich allerdings erst in letzter Minute entscheiden.
Taktisch
muss man dem Team sicher nicht viel mit auf den Weg geben. In diesem Spiel wird
die Motivation vor dem eigenen lautstarken Publikum gegen den Tabellenführer
und Nachbarschaftrivalen zu spielen, einen zusätzlichen Schub geben, den es zu
nutzen gilt. Sollten die Gögginger auch in dieser Begegnung weiterhin
ungeschlagen bleiben, dann kann man im Lager der Schwarz-Roten nun wirklich davon
sprechen, im Spitzenfeld der Liga angekommen zu sein. Die Zuschauer auf beiden
Seiten dürfen gespannt sein, wer das Feld als Sieger verlassen wird.
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. Oktober 2011 ) |


