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[enton] Eine desolate Leistung beim stark abstiegsgefährdeten
TV Lauingen brachte dem TSV Göggingen eine verdiente 27:25 (13:12) Niederlage
ein. In einem fast schon unansehnlichen Bezirksoberligaspiel fanden die
Schwarz-Roten nie zu ihrem Spiel und konnten die drohenden Schlappe nicht mehr
abwenden.
Die ersten Minuten der Begegnung waren im Nachhinein
betrachtet auch die besten Minuten, die die Gögginger auf die Platte brachten.
Bis zur 4:6 Führung der Truppe von Spielertrainer Stephan Prihoda klappte bei
Weitem noch nicht alles, man konnte aber dennoch den Eindruck gewinnen, dass
den Gastgebern schlichtweg die Mittel fehlen würden, um die vielen Unkonzentriertheit
der Gögginger adäquat zu bestrafen. Das änderte sich mit zunehmender Spieldauer
dann aber bedeutend. Lauingen war zum ersten Mal beim 8:7 in Führung gegangen
und hatte somit bewiesen, dass die lapidar vergebenen Chancen und das zaghafte
Auftreten in der Defensive doch Folgen für die Gögginger hatte. Beim 12:9 für die
Gastgeber war man scheinbar gewarnt genug und kam nach einem kleinen
Zwischenspurt zum Seitenwechsel noch auf 13:12 heran.
Es blieben also noch dreißig Minuten um den Karren selbst
aus dem Dreck zu ziehen und die eigene Leistung dahingehend zu verbessern, dass
man dem Kellerkind aus Lauingen doch noch den Schneid abkaufen würde. Die ob
dem drohenden Abstieg aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber, mussten zwar den
13:13 Ausgleich hinnehmen, entschieden in der Folge dann aber das Spiel. Denn
der 6:0 Lauf bis zum 19:13 für Lauingen bedeutete die Spielentscheidung.
Göggingen vergab einige freie Einwurfmöglichkeiten und produzierte durch
technische Fehler viel zu viele Ballverluste, was eben zwangsläufig in der nun
konkreter werdenden Auswärtsschlappe endete. Die Schwarz-Roten versuchten zwar
noch einmal das Blatt zu wenden, doch ließ sich der Schalter einfach nicht mehr
umlegen. Eine insgesamt viel zu schwache Vorstellung, verglichen mit den
Auftritten der letzten Wochen, reichte nicht, um die Lauinger in deren Halle zu
schlagen. Auch wenn mit dem immer noch verletzten Kapitän Andreas Schwendner ein
Spieler nicht zu Verfügung stand und der Abwehrroutinier Jens Wienöbst nach
seinem Weggang schmerzlich vermisst wurde, darf man diesen Umstand nicht als
Ausrede hernehmen. Zumindest hat Torsteher Dirk Reitz mit seinem ersten
gehaltenen Siebenmeterwurf einen gelungen Einstand feiern können. In der
kommenden Partie, am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Anton-Bezler-Halle gegen
den VSC Donauwörth, kann dann auch ein weiterer Neuzugang, Julian Kamlah, mitwirken,
um in einem nächsten Spiel gegen einen Abstiegskandidaten nicht erneut ohne
Punkte zu bleiben. Nicht zuletzt will man auch die Hinspielniederlage
wettmachen und vor allem dem Heimpublikum keine derartige Vorstellung bieten.
TSV Göggingen:
Schwarz, Reitz; Prihoda (13/3), Kolbinger, Schafbuch (je 3), Bartsch (2),
Schnorr, Greving, Maurer, von Petersdorff (je 1), Thoms, Hofner
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