| Herren I treffen auf Haunstetten II |
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[enton] Nach dem verkorksten Auswärtsauftritt gegen den TSV Niederraunau II empfangen die Handballer vom TSV Göggingen in der eigenen Anton-Bezler-Halle die Bayernligareserve des TSV Haunstetten II. Wie schon in der vorangegangenen Partie muss Trainer Prihoda ohne echten Mittespieler auskommen, was die Hoffnungen auf einen erneuten Sieg gegen die Haunstetter ein Stück weit reduziert. Zwar zeigte Christoph Ranz auf der für ihn so ungewohnten Position einige vielversprechende Ansätze, jedoch muss man dem jungen Neuzugang einfach noch die eine oder andere Woche Zeit geben, um in diese verantwortungsvolle neue Rolle hineinzuwachsen. Die Rückkehr von Dominik Schnorr und hoffentlich auch Sebastian Samtleben in den Kader lässt Coach Prihoda zumindest etwas aufatmen: Er hat somit wieder mehr Alternativen zur Verfügung, um gegen den im heftigen Aufwind befindlichen Gegner bestehen zu können. Während der Woche hat man im Lager der Schwarz-Roten weiter an der offensiveren 3-2-1- Deckung gefeilt, um auch im Defensivverbund mehrere verschiedene Varianten abrufen zu können. Gerade in den bisherigen Heimspielen konnte sich die Mannschaft ein ums andere Mal durch aufopferungsvollen Kampfgeist auszeichnen, der auch an diesem Abend wieder in die Waagschale geworfen werden muss. Beispielsweise der zuletzt immer stärker werdende Kreisläufer Daniel Greving oder der gewohnt effektive Fabian Listringhaus müssen sich nun als Führungspersönlichkeiten auch auf dem Spielfeld etablieren. Ein großes Plus könnte die Flexibilität der Gögginger sein, denn von Spiel zu Spiel variieren die spielentscheidenden Akteure. Doch diesen Vorteil haben die Gäste aus Haunstetten ohne Zweifel ebenfalls auf ihrer Seite. Aus einem schier unerschöpflichen Spielerpool pickt Trainer Jürgen Goldschmidt Woche für Woche seine „Rosinen“ heraus, sodass die wenigen Konstanten, wie etwa die altbekannten Herbeck, Keller und Hoinkis, mittels Unterstützung aus dem Bayernligakader und der Bundesliga-A-Jugend, ihre ganze Routine ausspielen können. Seit der kurzen Weihnachtspause spielt nun auch noch einer der ehemaligen Gögginger Aufstiegshelden, Rückraum-Haudege Florian Pfänder, in der Haunstetter Zweiten, der in den letzten Spielen auch schon ordentlich einnetzen konnte. Für die gegnerischen Mannschaften ist das Haunstetter Spiel demnach so gut wie unmöglich einzuschätzen, auffällig sind jedoch die vielen Tore der Kreisläufer, die es gilt an diesem Abend in Grenzen zu halten. Wenn die Schwarz-Roten die gewohnt euphorische Unterstützung von den Rängen bekommen, dann ist durch unbedingten Siegeswillen auch ein Erfolg gegen den zuletzt enorm starken Nachbarschaftsverein drin. Vielleicht gelingt es ja, dem Gegner den Wind aus den Segeln zu nehmen, nur dafür muss alles passen und ein Quäntchen Glück hinzukommen. |


