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Die "Wochen der Wahrheit" brechen an Drucken E-Mail

  

[enton] Die „Wochen der Wahrheit“ sind für die Handballer des TSV Göggingen nun mit dem Heimspiel gegen den Titelanwärter VFL Günzburg angebrochen. Für das Team von Trainer Stephan Prihoda wird sich binnen der nächsten drei Partien zeigen, wohin die Reise in dieser Saison hingehen kann. Es warten die bis dato verlustpunktfreien Teams VFL Günzburg, TSV Bobingen und TSV 1871 Augsburg.

Dabei müssen die Schwarz-Roten zunächst daheim gegen den Landesligaabsteiger aus der Lego-Stadt ran. Die Gäste haben nach dem letztjährigen Gastspiel in der nächsthöheren Liga ihr Team auf den entscheidenden Position beisammen halten können und mit Bernd Dunstheimer einen echten BOL-Kenner auf der Trainerbank. Bislang konnten sich die Günzburger in ihren ersten drei Ligaspielen schadlos halten, was angesichts der nicht einfachen Aufgaben in Niederraunau, gegen Ichenhausen und in Haunstetten, sicher als Ausrufezeichen hinter ihrem Vorhaben Wiederaufstieg zu sehen ist. In ihren Reihen bewegt sich auch Göggingens Ex-Spielertrainer Dennis Graf, der in Günzburg als Rückraumakteur bei seinem alten Kumpel aus Friedberger Zeiten Bernd Dunstheimer angeheuert hat. Hier wissen die Gögginger sicher um die Gefährlichkeit ihres Ex-Coaches, was aber ob der enorm ausgeglichenen Truppe der Günzburger, nicht zum einzigen Hauptaugenmerk werden darf. Das Tempospiel aus der gefährlichen zweiten Welle der Lego-Städter muss unbedingt unterbunden werden, sodass man aus der gewohnt stabilen und vor allem aggressiven 6:0 Deckung heraus, den Gästen den ein oder anderen Ball abknüpfen kann.

Die Gögginger können in diesem Spitzenspiel aus dem Vollen schöpfen und müssen nach der Rückkehr von Julian Kamlah nun voraussichtlich sogar einen Akteur auf die Tribüne verbannen. Hier könnte es sicher einen der angeschlagenen Spieler treffen, denn einige der Prihoda-Schützlinge kämpfen mit Blessuren. Nach dem letzten siegreichen Auftritt in Haunstetten können die Schwarz-Roten mit breiter Brust in das Spiel gehen. Auch die Gögginger sind bislang ungeschlagen, was die Begegnung zu einem echten Kracher macht, den die Mannen um Kapitän Andreas Schwendner sicher für sich entscheiden wollen. Dazu muss aber nun endlich die Chancenauswertung vor dem gegnerischen Tor zu einer zufriedenstellenden Quote anwachsen, sonst kann man gegen einen derart starken Gegner wohl nicht erneut nach einem Rückstand noch die Kohlen aus dem Feuer holen.

Zusammen mit den in den letzten Spielen frenetischen Fans und zumal in der eigenen Halle, muss man in den Reihen der Schwarz-Roten alles daran setzen, dass man das Spiel bis zum Ende hin ausgeglichen und spannend gestaltet. Sollte dies der Fall sein, dann kann in der Schlussphase das Quäntchen Glück für beide Teams ausschlaggebend sein.

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 23. Oktober 2011 )