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Die Luft war raus Drucken E-Mail
[enton] Das letzte Saisonspiel haben die Gögginger Handballer gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber vom TV Gundelfingen mit 33:26 (17:11) verloren.

Die Hausherren gaben dabei von Anfang an den Ton an. Bis in die Haarspitzen motiviert kämpften die Gundelfinger gegen den drohenden Abstieg und kamen schnell zu einer 4:0 Führung. Während jeder Wurf den Weg ins Gögginger Gehäuse fand scheiterten die Schwarz-Roten immer wieder am Pfosten oder der Querlatte sodass die Gastgeber früh im Spiel davoneilen konnten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gögginger um ihren Spielertrainer Stephan Prihoda besser in die Begegnung und schienen beim 14:11 wieder auf Tuchfühlung heran zu kommen, jedoch verschenkte man in dieser Phase dann wieder viel zu leicht beste Gelegenheiten und Gundelfingen zog bis zum Halbzeitpfiff wieder weiter davon.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die energischen Hausherren hielten die immer lethargischer wirkenden Gögginger, die auf Dominik von Petersdorff verzichten mussten, weiterhin auf Abstand und kamen folgerichtig auch nicht mehr ins Straucheln. Zwar hielt sich der Rückstand immer zwischen drei und fünf Toren, doch der letzte Biss fehlte einfach auf Seiten der Schwarz-Roten, letztlich ging es ja eh nur noch um die viel zitierte „goldene Ananas“. Ganz anders die Gundelfinger, die nach Schlusspfiff frenetisch den Klassenerhalt bejubelten. Alles in allem muss man sagen, dass die Luft im Team um Kapitän Andreas Schwendner in den letzten Spielen einfach raus war und nun ein Schlussstrich unter die Saison gezogen werden kann. Mit dem siebten Tabellenrang ist man sicherlich nicht völlig zufrieden, bedenkt man aber die vielen Schwierigkeiten während dieser Spielzeit, dann ist er auch nicht enttäuschend. Kommendes Jahr kann wieder angegriffen werden und dann ohne derartige Startschwierigkeiten wie in diesem Jahr, auch eine verbesserte Punktausbeute herausspringen.

 

TSV Göggingen: Schwarz, Reitz; Prihoda (8), Schnorr (5), Schwendner (5/1), Bartsch (4), Kolbinger, Kamlah (je 2), Greving, Maurer