| Derbyniederlage gegen Bobingen |
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[enton] Im Derby beim TSV Bobingen setzte es für die
Gögginger Handballer eine 33:26 (15:12) Niederlage. Nach einem vermeintlich
fairen Spiel blieben jedoch einige negative Eindrücke in den Reihen der
Schwarz-Roten zurück.
Zum einen war man natürlich aufgrund des verlorenen Spiels ordentlich deprimiert, zum anderen waren es auch die derben Erfahrungen mit dem Heimpublikum und letztlich wohl vor allem die schwere Verletzung von Rechtsaußenflitzer David Schafbuch, was zu einem ernüchternden Resümee des Derbyabends in Bobingen führte. Schafbuch, der in der Vorwoche noch 11 Mal erfolgreich den Ball im gegnerischen Tor unterbrachte, musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss schon Mitte der ersten Hälfte die Segel streichen. Bereits in der siebten Minute sah Göggingens Rückraumshooter Sven Bartsch nach einem Foulspiel die rote Karte. Während einer der beiden Unparteiischen das alltägliche Vergehen mit einer Zwei-Minuten Strafe ahndete, zog sein Partner wohl nicht nur zur dessen Überraschung unvermittelt den roten Karton, was die Gögginger nachhaltig schwächen sollte. Bis dahin waren die Schwarz-Roten noch nicht allzu gut ins Spiel gekommen und trotz bester Wurfmöglichkeiten mit einem frühen Rückstand konfrontiert. Die beiden Hiobsbotschaften führten das nun merklich dezimierte Team erstaunlicherweise wieder näher an die Gastgeber heran, sodass in der ersten Halbzeit keine Vorentscheidung herbeigeführt wurde. Beim Seitenwechsel und dem 15:12 Zwischenstand machte dann auch das Heimpublikum immer mehr auf sich aufmerksam, dass die Gögginger Spieler mit teilweise wüsten Meinungsäußerungen bedachte und darüber hinaus auch die mitgereisten Zuschauer miteinbezog. Allen negativen Momenten zum trotz wollten die Mannen von Spielertrainer Stephan Prihoda in den zweiten dreißig Minuten den Spies noch einmal umdrehen, was auch zunächst zu gelingen schien. Der Abstand war auf einen Treffer reduziert und auch der Ausgleich zum Greifen nah, jedoch sollte es nicht dazu kommen. Göggingen, das nun nur noch zwei Auswechselspieler hatte, musste die gastgebenden Bobinger Tor um Tor ziehen lassen. Nach 45 Minuten war die Begegnung so gut wie entschieden. Den Bobingern unterliefen im Anschluss einige leichtfertige Fehler, was die Schwarz-Roten ausnutzen konnten, um fünf Minuten vor Schluss noch einmal etwas heranzuschnuppern. Am Ende sollten aber die Kräfte nicht mehr ausreichen, um dem Gastgeber noch ernsthaft gefährlich zu werden. Somit kann man im Gögginger Lager diesem Abend rein gar nichts Positives abgewinnen. Es bleibt die Hoffnung, dass Schafbuch nicht derart schwer verletzt ist wie vermutet und dass im kommenden Spiel (Samstag, 19.30 Uhr Anton-Bezler-Halle) gegen den TSV Aichach auch Kapitän Andreas Schwendner endlich wieder mitwirken kann. Gegen die Spitzenmannschaft von Göggingens Ex-Coach Udo Mesch geht man als klarer Außenseiter ins Spiel und ist somit frei von jeglichem Druck. Vor heimischem Publikum gab es in diesem Jahr bislang erst eine Niederlage, was einen kleinen Funken Zuversicht zulässt, dem Meisterschaftskandidaten ein Schnippchen zu schlagen.
TSV Göggingen: Schwarz, Reitz; Prihoda (7), von Petersdorff
(7/2), Hofner (4), Greving (3), Schnorr, Kolbinger (je 2), Schafbuch (1), Bartsch,
Maurer, Kamlah |
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 6. Februar 2011 ) |


