| Bayernliga Qualifikation weibliche C-Jugend |
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Ziemlich ernüchtert kehrte die neu formierte weibliche C-Jgd. von der Qualifikationsrunde zur Bayernliga aus Grafing zurück. Als jüngste und körperlich schwächste Mannschaft mussten sie doch einiges an Lehrgeld zahlen und vier teils deftige Niederlagen wegstecken. Die Lücke im Rückraum, die der Wechsel von Sabrina Smotzek zum Lokalrivalen TSV Haunstetten hinterlässt, konnte nicht annähernd geschlossen werden, und im punkto Schnelligkeit und Spielfähigkeit muss die Mannschaft die nächsten Trainingseinheiten intensiv zur Verbesserung nutzen. Allerdings gab es auch positive Ansätze, auf die die Mannschaft hoffentlich in der nun folgenden Quali zur Bezirksoberliga aufbauen kann. Im ersten Spiel gegen den schwäbischen Rivalen aus Günzburg begannen die Gögginger Mädchen mit sehr viel Respekt vor der neuen Spielklasse und dem Gegner. Die bieder agierenden Günzburger Mädchen konnten sich bis zur Pause dank ihrer körperlichen Überlegenheit sechsmal gegen die zu zaghaft agierende Gögginger Deckung durchsetzen, während die schüchternen Augsburger Angriffsversuche nur zweimal von Erfolg gekrönt waren. In Halbzeit 2 legten die Gögginger Mädchen dann endlich ihre Scheu ab und waren nun ein ebenbürtiger Gegner. Allerdings ließen die robusten Schwaben sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und siegten mit 11:6. Gegen den letztjährigen Bayrischen Vizemeister und Sieger dieses Turniers TUS Traunreut waren die Gögginger Mädchen chancenlos, die Niederlage fiel aber mit 6:15 aber keineswegs so desaströs wie befürchtet aus. Im Spiel gegen den SV Anzing, einer Mannschaft, mit der man sich vermeintlich wenigstens halbwegs auf Augenhöhe glaubte, brachen auf Gögginger Seite alle Dämme. Müde, frustriert und ohne jeden Kampfeswillen schlitterten die Gögginger Mädchen in eine derbe 4:14 Niederlage, die allein durch die sensationellen Paraden von Goalie Johanna Pohn in gerade noch erträglichen Grenzen gehalten wurde. Im letzten Spiel gegen den Gastgeber TSV Grafing gaben sich die Gögginger Mädchen noch einmal einen Ruck. Der Kampfgeist stimmte wieder und jede Gögginger Spielerin legte trotz sichtbarer Erschöpfung noch einmal eine Schippe drauf. Verena Ott lieferte bei ihrem ersten Auftritt als Abwehrchef eine solide Leistung ab, Johanna Pohn erbrachte weitere Beweise ihres Könnens und Laura Schnorr schwang sich noch einmal zu einer Klasseleistung auf und zeichnete für alle Gögginger Treffer verantwortlich. So stand am Ende nur eine 6:11 Niederlage zu Buche. Für Göggingen spielten: J. Pohn; L. Schnorr (13/4), J. Statkeiwicz (1), L. Engelhart (2), V. Jakovac (1), V. Grimm (2), R. Gribl, S. Seitz (1), V. Ott (1), C. Gribl (1), A. Duric CS |


