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Herren I: 50 gute Minuten reichen im Derby Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. Februar 2017

Göggingen gewinnt gegen 1871 trotz schwachem Ende mit 29:27

 

Nach der unerwarteten Pause vom vergangenen Wochenende – der TSV Friedberg III hatte das Spiel kurzfristig abgesagt – sind die Gögginger Handballer hochmotiviert zum Stadt-Derby nach Oberhausen gefahren. Vor der Partie trennte die beiden Teams nur ein Punkt in der Bezirksoberliga-Tabelle und Göggingen wollte sich 1871 Augsburg mit einem Sieg unbedingt auf Abstand halten. Allerdings ging die Mannschaft des Trainergespanns Florian Pfänder und Andreas Schwendner aufgrund diverser Krankheiten und Verletzungen auch etwas angeschlagen ins Spiel, weshalb nicht klar war, in welcher Form sie sich präsentieren konnte. Am Ende waren die Trainer deshalb zufrieden mit dem letztlich doch knappen 29:27-Auswärtssieg des TSV Göggingen.

 

Die Gäste starteten gut in die Partie und lagen schnell mit drei Toren in Führung (2:5). Das schnelle Spiel nach vorne funktionierte in dieser Phase sehr gut und aus dem Rückraum trafen die beiden Halb-Spieler Christoph Ranz und Jan Katschinski  fast nach Belieben. Mit der Abwehr, normalerweise das Prunkstück im Gögginger Spiel, war Pfänder dieses Mal nicht ganz einverstanden: „Wir waren hinten nicht so stabil wie sonst, aber dafür war auf unseren Torhüter Maximilian Weber Verlass.“ Und so erspielte sich Göggingen, obgleich nicht alle Chancen vor dem gegnerischen Tor optimal genutzt wurden, bis zur Pause einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung (10:15).

 

In der zweiten Halbzeit verpasste es der TSV jedoch, sich uneinholbar abzusetzen. „Wir hätten nach der Pause viel deutlicher wegziehen müssen, haben aber zu viele individuelle Fehler gemacht und zu oft nicht das Tor getroffen“, ärgerte sich Schwendner. Denn beinahe hätte sich diese Nachlässigkeit noch gerächt. Bis zur 50. Minute (19:24) hielt sein Team die Gastgeber bei einem vermeintlich sicheren Abstand, doch dann wurde es noch einmal unnötig spannend. „Wir hatten mehrfach die Chance, den Deckel zuzumachen, haben diese aber nicht genutzt“, so Pfänder. Und so konnte 1871 Augsburg noch bis auf ein Tor herankommen (26:27) und brachte Göggingen gehörig unter Druck.

 

Doch der Tabellendritte hielt diesem Stand, ließ das Unentschieden nicht zu und behielt die Nerven, weshalb nach Abpfiff ein letztlich verdienter Sieg der Gäste auf der Anzeigetafel stand. „Am Ende fragt keiner mehr, wie der Sieg zustande kam und wir sind zufrieden mit den beiden Punkten“, äußerte sich Schwendner erleichtert über das glückliche Ende. Er ist froh, dass seinem Team nun zwei spielfreie Wochenenden bevorstehen, in der sich die angeschlagenen Spieler hoffentlich erholen werden. Denn als nächstes (Samstag, 11. März, 19.30 Uhr) steht das schwierige Heimspiel gegen den TSV Aichach auf dem Programm. Gegen den Tabellenvierten hatten die Gögginger das Hinspiel gewonnen, wollen deshalb natürlich auch zuhause punkten und damit dann auch den dritten Tabellenplatz gegen den direkten Verfolger absichern.

 

TSV Göggingen: Weber; Ranz (9), von Petersdorff (1), Schwendner (2), Hanko, Katschinski (5), Greving (1), Müller (3/3), Prieler (2), Artmann (1), Hofner (5/3).

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 22. Februar 2017 )
 
Herren I: Kantersieg gegen Bobingen Drucken E-Mail
Dienstag, 31. Januar 2017

Göggingen siegt gegen das Tabellenschlusslicht klar mit 43:22

 

Kurz nach Anpfiff zeigte sich bereits, wo die Reise an diesem Abend in der Anton-Bezler-Halle hingehen sollte: Göggingens Torhüter Maximilian Weber parierte den ersten Torwurf der Gäste aus Bobingen, Rückraumschütze Christoph Ranz erzielte kurz hintereinander die ersten beiden Treffer der Hausherren zum 2:0. In der Folge ließ die Mannschaft des Trainergespanns Florian Pfänder und Andreas Schwendner zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, dass sie dieses Spiel gegen das Tabellenschlusslicht der Bezirksoberliga deutlich gewinnen würden – und konnte am Ende einen souveränen 43:22 (17:10)-Sieg feiern. „Wir haben gegen Bobingen eine konzentrierte Leistung gebracht und der Sieg geht tatsächlich auch in dieser Höhe in Ordnung“, bewertete Schwendner den Erfolg seines Teams. „Die Bobinger konnten uns zu keinem Zeitpunkt im Spiel  Paroli bieten, obwohl sie auch körperlich alles in die Waagschale geworfen haben.“ Auch Pfänder war zufrieden mit der Leistung seiner Spieler, die sich in dieser Partie ihr Selbstvertrauen nach der Niederlage in Schwabmünchen zurückholen konnten:  „Wir haben eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, was man schon daran sieht, dass sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen hat.“

Nachdem die Gögginger in der ersten Halbzeit noch einige Chancen liegen ließen und nur mit sieben Toren Führung (17:10) in die Pause gingen, gaben sie nach Wiederanpfiff so richtig Gas. Teilweise überrollten sie die Gäste aus Bobingen regelrecht, die dem Gögginger Angriffsspiel trotz voller Auswechselbank nahezu nichts entgegenzusetzen hatten. „Aus einer kompakten Abwehr heraus konnten wir viele leichte Treffer erzielen“, beschreibt Pfänder das Erfolgsrezept dieses Spiels. Schwendner freute sich am Ende besonders über den gelungenen Einstand von Michael Prieler, der nach langer Verletzungspause zurück in der Mannschaft ist und gleich zwei Treffer zum Erfolg beitragen konnte. Da der Sieger längst feststand, freuten sich die Gögginger Fans über spielerische Höhepunkte wie eine Glanzparade von Torhüter Weber, die stark an den deutschen Nationaltorhüter Silvio Heinevetter erinnerte.

Nun gilt es für den Tabellendritten, den Schwung in die nächste Woche mitzunehmen, wenn am Sonntag um 17 Uhr die Partie beim Tabellenführer TV Gundelfingen auf dem Spielplan steht. „Wir können selbstbewusst nach Gundelfingen fahren. Vielleicht gelingt es uns ja, dem Spitzenreiter einen heißen Fight zu liefern“, äußert sich Schwendner optimistisch beim Blick auf das Spitzenspiel. 

 

TSV Göggingen: Fischer, Weber; Ranz (5), von Petersdorff (7), Schwendner (11/3), Hanko (1), Katschinski (5), Greving (1), Müller (5), Stegmann (2) ,Hofner (3), Prieler (2), Artmann (1).

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. Januar 2017 )
 
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